Was ist die Exzellenzinitiative?

Oskar von Miller-Turm, Wahrzeichen der TUM auf dem Campus Garching

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder verfolgt das Ziel, die Forschungslandschaft in Deutschland langfristig zu stärken. Mit den Mitteln der Exzellenzinitiative werden Projekte der Spitzenforschung an den Universitäten gefördert und international sichtbar gemacht. Das Förderprogramm unterstützt Aktivitäten in Forschung und Lehre, durch die sich die Qualität des deutschen Wissenschafts- und Hochschulstandorts dauerhaft steigern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern lassen.

Die Entscheidung für die Exzellenzinitiative fiel im Jahr 2005 und wird gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Wissenschaftsrat umgesetzt. Das Programm verläuft in zwei Förderphasen: 2006/07-2012 und 2012-2017. Die Gesamtfördersumme für alle bewilligten Projekte lag im ersten Zeitraum bei 1,9 Milliarden Euro, das Budget für die zweite Laufzeit beträgt 2,7 Milliarden Euro.

Die Exzellenzinitiative gliedert sich in die drei Förderlinien "Graduiertenschulen", "Exzellenzcluster" und "Zukunftskonzepte". Letztere dienen dem projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung. Den Titel einer „Exzellenz-Universität“ erwirbt eine Hochschule, die mindestens je einen Exzellenzcluster und eine Graduiertenschule gewonnen hat, aber auch in der Kategorie „Zukunftskonzept“ erfolgreich war.


Geförderte Projekte der Programmphase 2012-2017:

  • 45 Graduiertenschulen
  • 33 Exzellenzcluster
  • 11 Zukunftskonzepte

Übersicht: Deutschlandkarte Förderentscheidungen in der Exzellenzinitiative 2012-2017 (pdf | 602 KB)


Geförderte Projekte der Programmphase 2006/07-2012:

  • 39 Graduiertenschulen
  • 37 Exzellenzcluster
  • 9 Zukunftskonzepte

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